Presseberichte 2017

Villingen-Schwenningen 45 Stunden Bangen – dann ein Happy End

Von
Foto: Eich , Schwarzwälder-Bote
Mittwochabend am Bahnhof in Villingen: Rettungsdienst und Polizei sind vor Ort, als Harry F. aus dem Zug steigt.

Villlingen-Schwenningen. Es war eine quälende Ungewissheit, die die Angehörigen 45 Stunden lang plagte:

Wo ist der 78-jährige Harry F. aus Villingen?

Mittwochabend wurde der Mann schließlich gesund am Villinger Bahnhof aufgegriffen –

mit einer unglaublichen Geschichte im Gepäck.

Was war zunächst passiert? Der fast blinde und gesundheitlich angeschlagene Senior verließ am Dienstagmorgen seine Wohnung in der Wilstorfstraße und wurde gegen 11 Uhr im Bereich der Hammerhalde zuletzt gesehen. Eine groß angelegte Suchaktion am gleichen Tag, die gegen 17 Uhr gestartet wurde, blieb ohne Erfolg. Hierbei waren sowohl ein Polizeihubschrauber, als auch zahlreiche Rettungshundestaffeln aus der gesamten Region beteiligt. Um 1 Uhr nachts brach man die Suche erfolglos ab.

Allerdings hatte man eine Spur: So nahmen Mantrailer die Fährte des Vermissten bis zum Bahnhof in Villingen auf. An Gleis 2 und 3 verliert sich die Spur. Was hat dies zu bedeuten? Am nächsten Tag startet die Polizei schließlich eine Öffentlichkeitsfahndung: Nach Harry F. wird mit Bild gesucht. Dabei äußerten die Beamten auch die Vermutung, dass der Gesuchte möglicherweise mit Bus oder Bahn in Richtung Norden unterwegs sein könnte.

Doch die Suche konzentrierte sich am Mittwochabend doch wieder auf ein völlig anderes Gebiet: Unterkirnach. Dort wollen Zeugen den Mann gefunden haben. Um 18 Uhr startete schließlich der zweite Anlauf, den 78-jährigen Rentner zu finden. Die Einsatzleitung von DRK und Malteser koordiniert vom dortigen Rathaus aus erneut eine Suchaktion. Mantrailer schwirren aus, hoffen auf eine Spur. Wieder sind Rettungshundestaffeln aus der gesamten Region an der Maßnahme beteiligt. Sie fahren einen Parkplatz am Ortsrand an, warten dort auf weitere Anweisungen. Doch es kam alles anders: Um 20.10 Uhr wird über Funk die erlösende Nachricht verbreitet: Der Vermisste ist gefunden worden – er ist wohlauf!

Ortswechsel. Am Villinger Bahnhof liegen sich Harry F. und seine Tochter in den Armen. Es ist 20.08 Uhr an diesem sonnigen Mittwochabend, als der Rentner plötzlich auf Gleis 1 steht. Zuvor hatte eine Schaffnerin vom Zug aus die Angehörigen angerufen und gesagt, der Gesuchte befinde sich im Zug auf dem Weg nach Villingen. "Ich dachte zunächst an einen Scherz", erklärt die Tochter völlig aufgelöst gegenüber unserer Zeitung. Doch es ist die Wahrheit: Wackelig auf den Beinen, aber gesund begrüßt der Mann seine Angehörigen, die 45 Stunden in Angst und Bange waren. Er wird vom DRK untersucht, die nimmt ihn sicherheitshalber zur Untersuchung mit ins Klinikum. Erleichterung auch bei der Polizei, die ebenfalls vor Ort ist.

Doch wo war der Senior? Offenbar in Hamburg! "Er hat uns auch eine Hotelrechnung gezeigt", so die Tochter. Was genau passiert ist, wisse man noch nicht – offenbar hat die Spur des Suchhundes aber Recht gehabt und der Mann stieg in einen Zug in den Norden. Wichtig ist jetzt allerdings nur: Harry F. ist gesund und wieder daheim. 

( Quelle: Schwarzwälder Bote ,  Marc Eich)



Villingen, 20.06.2017

Eine großangelegte Suchaktion hält seit dem frühen Dienstagabend Polizei und Rettungskräfte in Villingen in Atem. Seit etwa 17 Uhr wird laut Angaben der Polizei ein 78-jähriger Mann aus Villingen gesucht. Er ist geh- sowie sehbehindert und auf Medikamente angewiesen. Bis Mitternacht blieb die Suche erfolglos.
Alarmiert wurden die Kräfte, nachdem der Mann von nahestehenden Personen als vermisst gemeldet wurde. Offenbar fehlt von ihm seit dem Vormittag jede Spur. Als erste Maßnahmen seitens der Polizei wurde im Bereich der Hammerhalde verstärkt Streife gefahren, Unterstützung bekamen die Beamten dabei aus der Luft. Lange Zeit kreiste der Polizeihubschrauber über dem Stadtgebiet in der Hoffnung, die möglicherweise in einer hilflosen Lage befindliche Person zu aufspüren zu können. Doch dies war vergebens. Am frühen Abend zog man schließlich weitere Kräfte hinzu. Sowohl das Deutsche Rote Kreuz als auch der Malteser Hilfsdienst bildeten in der Wilstdorfstraße eine Einsatzleitung, die von der Fachgruppe „Technik und Sicherheit“ des DRK-Ortsvereins Villingen unterstützt wurde. Von dort aus koordinierte man die Sucheinsätze und zog zahlreiche weitere Kräfte hinzu. Als Unterstützung wurden deshalb die Rettungshundestaffeln aus Villingen-Schwenningen, Donaueschingen, vom DRK und des ASB Tuttlingen sowie dem BRH Rottweil alarmiert. Diese suchten bis in die Nacht hinein nicht nur das Wohngebiet, sondern darüber hinaus unter anderem Bereich des Friedengrunds, des Kurgebiets und des Hubenlochs ab. Dabei wurden auch Mantrailer eingesetzt. Bis um Mitternacht blieb dies jedoch ohne Erfolg – der Mann war weiterhin spurlos verschwunden.


Suchaktion 05.062017: Älteres Ehepaar wohlbehalten gefunden Hüfingen


Rund 150 Einsatzkräfte haben am Montagabend nach einem älteren Ehepaar gesucht. Heute Morgen die Entwarnung: Das Ehepaar hatte bei Bekannten übernachtet.
Eine großangelegte Suchaktion gab es am Montagabend. Ein älteres Ehepaar aus Hüfingen – 88 und 90 Jahre – wurde seit 20 Uhr vermisst. Polizei, Rotes Kreuz, Wasserwacht, die Feuerwehr aus Donaueschingen und Hüfingen, DLRG und Malteser waren mit über 150 Einsatzkräften unterwegs. "Aufgrund der nahenden Dunkelheit haben wir sofort eine großangelegte Suchaktion gestartet", sagt Michael Aschenbrenner vom Polizeipräsidium Tuttlingen. Auch der Polizeihubschrauber und Suchhunde waren im Einsatz. Gestern Morgen konnte Entwarnung gegeben werden: Das Ehepaar war wohlauf. Es hatte bei Bekannten übernachtet.


(Quelle Südkurier Stephanie Jakober)

 



POL-FR: Hochschwarzwald,

Breitnau, Waldgelände oberhalb des Bahnhofs Hirschsprung,

Vermisster aus Breitnau aufgefunden

Freiburg (ots) - Der seit den Abendstunden des 01.06.2017 vermisste 77-jährige Mann aus Breitnau konnte am 2.6.2017, gegen 14:50 Uhr, oberhalb des ehemaligen Bahnhofs "Hirschsprung", am sogenannten "Hirschweiher", von einem Bewohner des Posthaldenhofs, der sich mit seinem Hund auf die Suche nach dem Vermissten gemacht hatte, aufgefunden werden. Der Gefundene war ansprechbar, aber vermutlich dehydriert und sehr erschöpft. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt und dem DRK, konnte er von der Bergwacht geborgen und zum Funkmast oberhalb der Fundstelle verbracht werden. Von dort aus wurde der Gerettette mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Dem Auffinden des Mannes war eine großangelegte Suchaktion vorausgegangen, an der sich sich neben zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr Breitnau, der Bergwacht, des DRK, der Rettungshundestaffel und der Polizei, auch viele Privatpersonen beteiligt hatten.

 

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Freiburg
Polizeirevier Titisee-Neustadt
Uwe Kaiser