Mantrailing

Jeder Mensch verliert permanent Hautpartikel, kleine für das menschliche Auge unsichtbare Partikel auf denen unsere DNA gespeichert sind. Durch Bewegung werden diese verwirbelt und verstreut. Dieser Spur von unsichtbaren Fingerabdrücken folgt der Hund. 

Um dem Hund auf diese Spur aufmerksam zu machen hält man ihm ein Kleidungsstück oder einen anderen Gegenstand, der mit der zu suchenden Person in direktem Kontakt war, unter die Nase.


Er speichert sich diesen Geruch ab und folgt nun genau dieser Spur. Je unverfälschter der Geruchsträger ist desto einfacher kann der Hund die unsichtbaren Spuren identifizieren und der vermissten Person folgen und sie ausfindig machen.



Äußere Umwelteinflüsse wie Wind, Verkehr oder Temperatur erschweren die Suche, da die Partikel verweht und verstreut werden. Beispielsweise sammeln sich die Geruchspartikel in Hauseingängen, Wasser zieht die Partikel besonders stark an, niedrige Temperaturen verzögern die Zersetzung der Partikel usw..

 

 

Anders als bei der Flächensuche arbeitet der Personensuchhund an einer Leine. Zum einen geschieht dies um den Hund vor lebensgefährlichen Situationen zu schützen wie z.B. den Straßenverkehr und zum anderen kann nur so der Hundeführer die Körpersprache seines Hundes lesen und permanent deuten.

 

Unsere Teams in Ausbildung

 

Ute Majer

 

mit Trixi

 

Rasse: Cockerspaniel

 

3 Jahre

 

Edeltraud Gulde

 

mit Hope

 

Rasse: Jagdhundmix

3 Jahre



Für die Ausbildung von Trailern sind unsere Helfer sehr wichtig , die mind. zu zweit, zuvor eine Strecke ablaufen und sich dann am Trailtag an die Endposition bringen lassen und dort auf uns warten. Und einer der die Strecke kennt läuft im Abstand hinterher und gibt geringe Hilfen ( wenn das Team zu weit vom Trail abkommt) wo der Trail langgeht ( je weiter die Ausbildung desto weniger Hilfe). Ein sehr zeitintensives und im Laufe der Zeit auch kilometerreiches Training!

Impressionen aus dem Trailjahr 2016

Liebe Helfer, Euch gehört ein ganz besonderer Dank für die vielen Stunden, die ihr auf uns gewartet habt. Leider haben wir nicht von allen ein Bild gemacht, aber auch all den anderen gilt unser Dank.

Aber nicht nur das Ankommen am Ziel macht das Trailen so besonders, sondern auch all die schönen Dinge die einem auf dem Weg dorthin über den Weg laufen.