Sigrun Neubert mit Nero, 2014           erste Rettungshundeprüfung bestanden
Sigrun Neubert mit Nero, 2014 erste Rettungshundeprüfung bestanden

 

 

Der zukünftige Rettungshundeführer muß wissen, dass:

  • dieses idealistische Hobby einen hohen Zeitaufwand verlangt
  • alle RHS - Mitglieder ehrenamtlich tätig sind
  • alles Erlernte auch in anderen Lebensbereichen nützlich ist
  • er seinem Tier mit dieser Arbeit eine optimale Beschäftigung bietet
  • er keine Pokale oder Auszeichnungen erwarten darf, dafür aber eine sinnvolle und befriedigende Aufgabe findet
  • die Leistung einer RHS und jedes Einzelnen Teams nur in einer gut funktionierenden Gruppe Erfolg verspricht.

Eintritt in die Rettungshundestaffel

Die "Probezeit" beträgt 6 Monate.

 

Sie dient sowohl dazu, das sich der angehende Rettungshundeführer / Helfer des doch erheblichen Zeitaufwandes für die Ausbildung bewusst wird,

als auch der RHS sich über den neuen Hundeführer und Hund einen Eindruck zu verschaffen.

 

Nach ca. 2 Jahren intensiver Ausbildung kann es gelingen die Prüfung mit Erfolg abzulegen.

 

Hund und Mensch stehen im Ernstfall unter großer Belastung, da bewahrt nur gründliches Training und eine qualifizierte Ausbildung vor Überforderung.

 

Nun verstehen Sie sicher, warum eine seriöse Ausbildung zum Rettungshundeteam nicht in wenigen Wochen oder sogar in Lehrgängen erfolgen kann (evtl. “mal eben” im Urlaub).

 

Hinzu kommt, daß die aktiven Gruppen der einzelnen Rettungshundestaffeln idealerweise homogene Einheiten sind, in denen sich die Mitglieder sehr gut kennen und sich im Einsatz 100%ig aufeinander verlassen können.

Alle geprüften Rettungshundeteams müssen spätestens nach 18 Monaten eine erneute Rettungshundeprüfung erfolgreich abschließen, um im Ernstfall in den Einsatz gehen zu dürfen.